Die Aktion Gemeinsam Bayern bewegen unter dem Motto Was ist Deine Idee für Bayern 2020? soll den Dialog zwischen der Politik und den Menschen in Bayern fördern. Die CSU-Landtagsfraktion hat diese Aktion ins Leben gerufen, um Ihre persönlichen Ideen für ein noch stärkeres und lebenswerteres Bayern kennen zu lernen und gemeinsam mit Ihnen die Zukunft zu gestalten.
Schenken Sie unserem Land und unserer gemeinsamen Zukunft Ihre Ideen und lassen Sie uns gemeinsam die politischen Weichen stellen, damit Bayern im Jahre 2020 noch stärker, menschlicher und lebenswerter ist. Vielen Dank!
Uli Hoeneß steht wie kaum ein anderer für die Verwirklichung großer Ideen in Bayern. Als verantwortungsbewusster Mensch, der sich mit Herzblut für die Sache Bayerns und seiner Menschen engagiert, ist er ein würdiger Schirmherr für die Aktion Gemeinsam Bayern bewegen. Zusammen mit der kleinen Marie steht er für das Verbindende unserer Aktion. Ganz gleich, ob alt oder jung, ob hier geboren oder hier heimisch geworden: Jeder ist aufgerufen, sich für sein Bayern einzusetzen.
Oder mit den Worten von Uli Hoeneß: Die CSU-Landtagsfraktion schafft mit der Aktion Gemeinsam Bayern bewegen eine völlig neue Möglichkeit, politische Entscheidungen in Bayern 'mitzubestimmen'. Wer sich jetzt immer noch lieber über Politiker aufregt, statt aktiv an unserer Zukunft mitzubauen, ist wie ein Stürmer, der Angst vor dem Ball hat.
Unsere Eltern und Großeltern haben durch ihre Aufbauleistung und ihre Weitsicht die Grundlagen für die Erfolge von heute gelegt. In gleicher Weise tragen heute wir die Verantwortung für unsere Kinder und künftige Generationen. Auch sie sollen eine lebenswerte Heimat vorfinden – heute und in Zukunft.
Die Zeiten ändern sich nicht nur in Bezug auf die Werteinstellungen und Lebensweisen der Menschen. Auch Faktoren wie die Globalisierung und der demografische Wandel verändern unser Zusammenleben. In Deutschland ist jede Generation um ein Drittel kleiner als ihre Elterngeneration. Im Jahr 2050 wird es doppelt so viele ältere wie jüngere Menschen geben. In Bayern wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2020 um ca. ein Drittel und bis 2050 um rund die Hälfte gegenüber 2005 ansteigen. Neben der Altersstruktur wird sich auch die kulturelle Zusammensetzung unserer Gesellschaft ändern. Für den Zeitraum 2040/2050 wird eine jährliche Nettozuwanderung aus dem Ausland nach Bayern von ca. 18.200 Menschen prognostiziert.
Auf ihrer Klausurtagung in Kreuth im Januar 2010 hat sich die CSU-Landtagsfraktion folgende Leitziele für die Gesellschaft von morgen gesetzt:
Die Politik in Bayern kann die Weltwirtschaft nur bedingt beeinflussen. Bayern kann jedoch die Chancen der wirtschaftlichen Globalisierung nutzen. Wirtschaftspolitik ist auf Landesebene vor allem Standortpolitik. Es ist die ureigenste Aufgabe der Landespolitik, den Standort Bayern kontinuierlich noch attraktiver zu machen.
Insbesondere im zunehmenden internationalen Wettbewerb kann und muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Innovationen sowie Forschung und Entwicklung müssen gezielt gefördert werden, gerade auch, um Bayern als führenden industriellen und Hochtechnologie-Standort zu erhalten. Zudem muss Bayern für den Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft fit gemacht werden.
Auf ihrer Klausurtagung in Kreuth im Januar 2010 hat sich die CSU-Landtagsfraktion folgende Leitziele für die Wirtschaft von morgen gesetzt:
Wir können unseren Wohlstand nur erhalten, wenn wir in die Zukunft unseres Landes investieren. Zukunftsinvestitionen sind für uns vor allem Investitionen in den wichtigsten Rohstoff, den wir besitzen, nämlich den Rohstoff Geist. Eine möglichst gute Ausbildung unserer (jungen) Menschen sichert unsere Zukunftsfähigkeit für die kommenden Jahrzehnte.
Angesichts des demografischen Wandels werden die Schülerzahlen mittelfristig kontinuierlich sinken. Damit ist ein Arbeitskräftemangel verbunden, der sich durch alle Qualifikationen und Tätigkeitsfelder ziehen wird. Bereits 2015 werden 700.000 Arbeitskräfte fehlen, bis 2030 wird diese Zahl auf 1,5 Mio. ansteigen. Ein Mangel an qualifizierten Köpfen würde sich auch auf die Innovations- und Leistungsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft auswirken.
Der technische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Fortschritt schreitet immer schneller voran. Dadurch verkürzt sich die Halbwertszeit des Wissens deutlich. Lebenslanges Lernen ist damit unumgänglich. Berufswelt und Bildungswesen müssen an diese Entwicklung angepasst werden.
Auf ihrer Klausurtagung in Kreuth im Januar 2010 hat sich die CSU-Landtagsfraktion folgende Leitziele für die Bildung von morgen gesetzt:
Der Klimawandel zählt weltweit und auch in Bayern zu den großen Herausforderungen der Zukunft. Den Klimawandel zu gestalten, ist daher eine der wichtigsten Aufgaben der Politik. Die Folgen des Klimawandels zeigen sich in den verschiedensten Bereichen, etwa in der Landwirtschaft, der Wasserversorgung, dem Hochwasserschutz oder dem Tourismus.
Wir müssen in der Politik Anpassungsstrategien entwickeln, um uns auf die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels einstellen zu können. Gleichzeitig müssen wir aber vermeidbare Entwicklungen, die den Klimawandel weiter beschleunigen würden, verhindern. Auch Bayern muss den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen noch weiter reduzieren. Dazu müssen verstärkt neue ökologische Technologien gefördert werden.
Auf ihrer Klausurtagung in Kreuth im Januar 2010 hat sich die CSU-Landtagsfraktion folgende Leitziele für die Umwelt von morgen gesetzt:
Innere Sicherheit ist ein elementares Grundrecht. Freiheit ist ohne Sicherheit nicht möglich. Die innere Sicherheit hat in Bayern einen sehr hohen Stellenwert. Bei uns ist die Zahl der Straftaten im Verhältnis zur Bevölkerung niedrig und die Aufklärungsquote hoch. Bayern ist das sicherste Land in Deutschland.
Die digitale Revolution hat auch Folgen für Sicherheit und Recht im Internet, beispielsweise in den Bereichen Urheberrecht oder Datenschutz.
Im öffentlichen Dienst macht sich der demografische Wandel bemerkbar. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt an, ebenso die Versorgungslasten. Gleichzeitig wird sich angesichts des prognostizierten Fachkräftemangels der Wettbewerb mit der Privatwirtschaft um die besten Köpfe weiter verschärfen.
Zunehmende Internationalisierung und Privatisierung haben zu einem Wandel der Staatstätigkeit geführt. Auch verändern sich die Beziehung und die Kommunikationswege zwischen Bürger und Staat. Seit Jahren sinkt die Wahlbeteiligung.
Auf ihrer Klausurtagung in Kreuth im Januar 2010 hat sich die CSU-Landtagsfraktion folgende Leitziele für den Staat von morgen gesetzt:
Welche Landwirtschaft von morgen braucht Bayern?
Land- und Forstwirtschaft ist mehr als nur die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Rohstoffen. Viel mehr.
Land- und Forstwirtschaft prägen das Gesicht Bayerns mehr als beinahe jeder andere Wirtschaftsbereich. In diesem Umfeld lässt es sich gut leben. Das positive Image und unsere schöne Heimat machen Bayern auch bei vielen Touristen so beliebt. Wann kommt bayerische Lebensfreude besser zum Ausdruck als beim Essen und Trinken regionaler Spezialitäten – und da hat Bayern eine große Vielfalt zu bieten!
Eine umweltgerechte Landbewirtschaftung, die flächendeckende Pflege einer attraktiven Kulturlandschaft und die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen sind uns ein besonderes Anliegen. Der sicherste Garant dafür ist eine nach bäuerlichen Prinzipien betriebene Landwirtschaft: Den Hof vererben, Ressourcen schonen und das Prinzip der Nachhaltigkeit weiter leben, so wie seit Jahrhunderten von unseren bayerischen Bauern praktiziert.
Wir wollen auch künftig für vernünftige Rahmenbedingungen sorgen, damit unsere Bauern in Bayern ausreichende Zukunftsperspektiven haben. Durch wachsenden Energiebedarf, steigende Weltbevölkerung oder auch Klimaveränderungen ergeben sich neue Herausforderungen und Chancen, auf die wir reagieren müssen – die wir aber auch nutzen wollen.
Agrarpolitik ist aber nicht nur die Angelegenheit von Spezialisten. Agrarpolitik ist Gesellschaftspolitik. Sie geht alle bayerischen Bürger an. Deshalb wollen wir den bayerischen Bürgern und Bürgerinnen zuhören, ihre unterschiedlichen Ideen und Erwartungen sammeln, um dann gemeinsam unsere Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
Politik als Sache von wenigen zu begreifen, ist eine Vorstellung, die nicht mehr in die heutige Zeit passt. Daher sucht die CSU-Landtagsfraktion seit Jahren den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Politik soll gemeinsam mit den Menschen gemacht werden. Denn nur, wenn alle am großen Ganzen mitwirken und Freude am Gelingen haben, bleibt unser Land, was es ist: stark, lebenswert und einzigartig. Machen auch Sie mit und schenken Sie uns Ihre Idee für Bayern.